Kesch-Trek :: 3 :: Kesch-Hütte - Es-cha-Hütte

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Kurztext

Wanderung Kesch-Hütte SAC – Plazbi – Es-cha-Hütte SAC (5 bis 6 Stunden)  
Abstieg Kesch – Alp digl Chants (1999 m) – Val Plazbi – Fuorcla Pischa (2871 m) – Es-cha-Hütte SAC (2594 m)

Infos

Sportart Bergtouren - Hochtouren
Start der Tour Kesch-Hütte SAC / GR
Ziel der Tour Es-cha Hütte SAC / GR
Distanz 14 km
Höhenmeter 1000 m
Höchster Punkt 2871 (Fuorcla Pischa)
Dauer 4:00 - 5:30 Std.
Kartenmateriel Swiss Map 1:25 000
Autor
 
25.7.2010 / Willi Felix
 
     

Route

Abstieg Kesch – Alp digl Chants (1999 m) – Val Plazbi – Fuorcla Pischa (2871 m) – Es-cha-Hütte SAC (2594 m)
 
Fotoalbum Webcam 360° - Pano Video
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Bundesamt für Landestopographie, Nr. JM061022

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Höhenprofil

Übersichtskarte

Bewertung

Kondition
Schwierigkeit
Erlebnis/Natur

Beschreibung

KESCH - TREK :: Einleitung

 
 
Unterwegs mitten in der Bündner Bergwelt lassen Sie den Alltag im Tal. Erleben Sie zu Fuss zwischen Flüela- und Albulapass die stille und trotzdem spektakuläre Welt des Hochgebirges. Die SAC-Hütten Grialetsch, Kesch und Es-cha haben sich zusammengefunden und bieten als pauschal buchbares Angebot den Kesch-Trek als viertägige Bergtour an. Viel Vergnügen!

 
 
 


 
 
KESCH - TREK :: Angebot

 
 
Preis

 

  • Erwachsene: CHF 377.–  
  • bis 16 Jahre 50% Rabatt  
  • SAC-Mitglieder 10% Rabatt

     
     
    Leistungen

     
     

  • 4 Abendessen, 4 Übernachtungen mit Frühstück, Marschtee, dazu ein original Kesch-Trek Lunchsack, Produktion Bündner Behindertenwerkstätte ARGO, und ein Pro Specie Rara «Füttlafilz», Produktion Verein Bündner Filzszene. Letztere werden bei der Buchung zugestellt oder können in den SAC-Hütten bezogen werden. Auf Wunsch sind in den SAC-Hütten Lunchpakete erhältlich (im Angebot nicht inbegriffen).  
     
     


     
     
    KESCH - TREK :: Buchung - Reservation

     
     
     
     
     
     
    Bergün/ Filisur Tourismus
     
    Hauptstrasse 83
     
    CH-7482 Bergün/Bravougn GR
     
    Telefon +41 (0)81 407 11 52
     
    www.berguen.ch
     
    info@berguen.ch  
     
     
     
     


     
     
    KESCH - TREK :: Allgemeine Informationen

     
     

  • Der Kesch-Trek ist eine alpine Bergwanderung. Die möglichen Gefahren im Hochgebirge müssen richtig eingeschätzt werden können. Die Tour ist nicht gefährlich, aber die Wanderetappen erfordern eine gute Kondition.

     
     

  • Zur Ausrüstung gehören feste Bergschuhe, wetterfeste und warme Bekleidung, Regenschutz, Verpflegung für die Wanderetappen (Lunchpakete können auch in den Hütten bezogen werden), genügend Wasser, Sonnen- und Kopfschutz, Taschenapotheke, Kartenmaterial für die Orientierung und eventuell Teleskopstöcke.

     
     

  • Der Kesch-Trek ist als Bergwanderweg rot-weiss-rot markiert. Er nutzt zwischen Flüela- und Albulapass die Signalisation der bestehenden Wanderwege. Haben Sie bitte Respekt und Achtung vor der vielfältigen Fauna und Flora und verhalten Sie sich dem entsprechend in freier Natur.

     
     

  • Versicherungen sind in der Verantwortung der Wanderer auf dem Kesch-Trek. Bergün/ Filisur Tourismus und die SAC Sektion Davos lehnen jede Haftung für Schäden und Unfälle auf dem Kesch-Trek ab.  
     
     


     
     
    KESCH - TREK :: Telefonnummern im Notfall

     
     

  • Polizei = 117  
  • Sanität = 144  
  • Rega = 1414  
     


     
     
     
     
     
    KESCH - TREK :: Hinweis

     
     
    Für eine Ansicht aller 4 Tagesetappen des Kesch - Trek auf Google - Earth einfach HIER klicken...
     
     


     
     
     
     
     
    KESCH - TREK :: Entdeckungsreise

     
     
    Auf Säumerspuren am Scalettapass
     
    Am zweiten Tag des Kesch-Treks wandert man über den Scalettapass auf historischen Spuren der Säumer aus dem Mittelalter, die einen regen Handel bis ins italienische  
    Veltlin betrieben. Der Scalettapass (2606 m.ü.M.) verbindet die deutschsprachige Walsersiedlung Davos über Dürrboden im Dischmatal mit der Alp Funtauna im Val Susauna und schliesslich mit S-chanf im rätoromanischen Engadin. Der Name Scaletta (kleine Treppe, rätorom. Cuolm S-chaletta) weist auf die treppenförmigen Wegabschnitte südlich der  
    Passhöhe hin. Im Mittelalter bildete er eine inneralpine Verbindung von Chur über den Strelapass nach Davos und von S-chanf über den Pass Chaschauna nach Livigno und Bormio im Veltlin. Insbesondere die Davoser benutzten diese Route für den Export ihrer Produkte aus der Viehwirtschaft und den Import von Wein und Korn. Mit dem Ausbau des Flüelapasses 1868 zu einer fahrbaren Strasse wurde der Säumerverkehr am Scaletta eingestellt.

     
     
    Die Leiche vom Porchabella-Gletscher
     
    Unmittelbar neben der Kesch-Hütte SAC liegt der Porchabella-Gletscher am Fusse des Piz Kesch. Zum Greifen nah lässt sich hier die ganze Faszination, die von den Alpengletschern  
    ausgeht, erleben. Weil die Alpengletscher stark abschmelzen, geben Sie alte Geheimnisse aus dem «ewigen Eis» preis. So auch eine Frauenleiche aus dem 17. Jahrhundert, deren Überreste am Fusse des Piz Kesch aus dem Eis ragten. Nach und nach fand man den Schädel, mehrere Rippen und Beckenfragmente. Daraus wurde ersichtlich, dass die Frau vermutlich zwischen 20 und 30 Jahre alt war, als sie auf dem Gletscher ums Leben kam.  
    An ihrem Todestag war ihr dunkelblondes Haar mit Netz und Filzhut bedeckt, sie war in einen langen, gefütterten Wollmantel gehüllt, trug eine Bluse und Lederschuhe. Der  
    Machart ihrer pechgenähten Schuhen nach war die Frau Österreicherin. Ein Rätsel bleibt: Was hatte die Frau vor über 300 Jahren wohl bewogen, über den Prochabella-Gletscher zu gehen?

     
     
    Albula und Rhätische Bahn
     
    Auf der vierten Etappe von der Es-cha-Hütte SAC gelangt man nach einem letzten Blick auf die spektakuläre Engadiner Berninagruppe über den Albulapass nach Bergün. Das Albulatal ist landschaftlich auch geprägt von der Rhätischen Bahn – ein kühnes Bauwerk, das vor über 100 Jahren erstellt wurde. Um 1860 bestand in Europa ein zusammenhängendes Netz von Haupteisenbahnen. Allerdings führte dieses nur bis zum Alpenrand. Erst die Erschliessung hoch gelegener Kurorte mit Schmalspurbahnen, wie sie 1890 zum Beispiel für Davos erfolgte, kennzeichnet den Beginn der breiten touristischen Erschliessung der Alpen. In diesem Zusammenhang ist auch der Bau der Albulalinie zu sehen. Gegenüber anderen Varianten, wie die der Scaletta- oder der Julierbahn, hatte die Albulalinie topografische und  
    verkehrstechnische Vorzüge. 1890 konstituierte sich in Bergün ein Albulabahn-Komitee mit Persönlichkeiten aus Politik und Hotellerie. Auf der Basis dieser Initiative erfolgte 1898 der Baubeginn der Albulalinie. Heute ist die Rhätische Bahn auch eine Erlebnisbahn. In Bergün ist ein bahnhistorisches Museum in Planung; schon jetzt kann man sich über die Bahn auf einem Erlebnispfad informieren. Auch mit der Kandidatur der Albula-Bernina-Bahn als UNESCO Welterbe erhofft sich die Region zusätzliche Impulse.

     
     
    Parc Ela
     
    Das Gebiet Kesch – Porchabella – Albulapass – Bergün, das auf dem Kesch-Trek durchwandert wird, ist Bestandteil des ersten regionalen Naturparks der Schweiz – dem Parc Ela. Die beiden Talschaften Sursès und Albulatal in der Region Mittelbünden stehen im Zentrum des 600 km2 grossen Parks. Mit einer nachhaltigen Entwicklung versucht man  
    die intakte Natur und Kultur der Region zu erhalten und gleichzeitig sanft zu nutzen. Zahlreiche Angebote bieten spannende Natur- und Kulturerlebnisse im Parc Ela. Informationen und Angebote unter www.parc-ela.ch  
     
     
     


    Falls Sie auf Ihrem PC das kostenlose Google Earth installiert haben, klicken Sie im Bereich Download auf die KML- oder KMZ-Files für einen virtuellen Rundflug über diese Strecke..  
     


    Das XOL File im Bereich Download enthält die detaillierte Strecke als Overlay für die neuen digitalen Landeskarten SWISS MAP 50 v3 oder SWISS MAP 25. (Erhältlich bei www.Velo-Direct.ch ).  
     


    Kurzanleitung zum Laden der Strecke auf Ihre Swiss-Map Karte auf dem PC und auf ein GPS-Gerät:
    Speichern Sie die Streckendaten (XOL File) mit Mausklick rechts, "Ziel speichern unter" auf Ihren PC. Dann öffnen Sie die Swiss Map Karte 50.000 oder 25.000. Jetzt laden Sie die Strecke mit "Datei" und "Overlay öffnen" auf die Karte. Wollen Sie diese Strecke auf Ihr GPS - Gerät kopieren? Nichts einfacher als das. Mausklick rechts auf der Strecke, "Tracks übertragen zum GPS" und los gehts. Die Strecke wird nun als TRACK auf Ihrem GPS Gerät gespeichert. (Swiss Map Version LKVIS 1.0.14 Build 65 vom 27.12.2006. Falls Ihre Version tiefer ist, können Sie von der  
    www.swisstopo.ch Homepage einen kostenlosen Update installieren)

     
     
     
     
     

  • Idee

    Kesch-Trek :: Tag 3

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      Kesch-Hütte SAC

    Ursina + Reto Barblan, Hüttenwarte
    Hauptstrasse 134
    7482 Bergün

    Hütte    +41 (0)81 407 11 34
    Bergün +41 (0)81 407 16 97
    Mobil     +41 (0)79 235 00 57
    kesch@kesch.ch

    Koordinaten: 786'550/168'870

    italix gmbh