Die permanente Trainingsanlage für
die Suche mit Lawinenverschütteten-Suchgeräten (LVS) befindet sich neu auf Davos-Pischa (von 2003 bis 2006 am Jakobshorn Davos). Sie ermöglicht es allen Interessierten, mit ihren LVS unter realistischen Bedingungen zu üben. Die Trainingsanlage ist selbsterklärend.
Detailinfos, Flyer, Merkblatt Aktuell Pistenleitsystem (ATC Davos
offen/geschlossen)
facts & figures
·
Ort: bei der Bergstation der Luftseilbahn Davos-Pischa
· Kosten: die Benützung des Trainingsgeländes ist kostenlos, einzig ein gültiger
Skipass oder ein Wanderticket ist erforderlich
· Material: eigenes LVS und Lawinensonde mitnehmen · Zeiten: täglich offen
während den Betriebszeiten der Transportanlagen, Pistenleitsystem (Online-Angaben)
· Information: Davos Klosters Bergbahnen AG, Tel. 081 416 15 43 (Wintersaison) oder Tel. 081 417 67 67
· Gruppen: Spezialfahrten und Tarife für Schulen, Gruppen und Kurs auf Anfrage
· Reservation: für Gruppen möglich, Tel. 081 416 15 43 oder 081 417 67 22
· Schulung: Instruktoren gegen Entschädigung buchbar, Information
·
Anzahl der verschütteten "Opfer" (Sender) wählen: 1 - 3 Sender
· Zeit für die Ortung der "Opfer" (Sender) wählen: 1 - 15 Minuten
· Die gewünschte Anzahl Sender ("Opfer") werden nun zufällig aktiviert und die
gewählte Zeit beginnt abzulaufen
· Lokalisierung der "Opfer" (Sender) mit dem eigenen Lawinenverschütteten-Suchgerät
(LVS) und einer Lawinensonde
· Die Sender werden nicht ausgegraben, sondern mit der Lawinensonde lokalisiert
· Ist die gewählte Zeit abgelaufen, ertönt ein akustisches Signal und die Sender
schalten ab. Durch diese Funktion wird die Suche unter Zeitdruck geübt
Mit der neuen Trainingsanlage
kann die korrekte Anwendung der Lawinenverschütteten-Suchgeräte jetzt erstmals
unter realistischen Bedingungen trainiert werden, und dies ohne Vorbereitungszeit
und Kosten. Das Trainingsgelände besteht aus einer Zone von fast 100 x 100 m in
mässig steilem Gelände und stellt so einen realistischen Lawinenkegel dar. In
dieser Zone befinden sich 16 in verschiedenen Tiefen im Schnee vergrabene LVS-Sender,
welche dank der grossen Batterieautonomie den ganzen Winter im Schnee verbleiben
können. Von einer Steuerzentrale aus können die LVS-Sender mittels Funk-Befehl
aktiviert werden. Wie bei einem Lawinenunfall kennen die Trainierenden die Platzierung
der Sender nicht kennen. Die Elektronik ermöglicht zudem die Aktivierung von einem
oder mehreren LVS-Sender nach dem Zufallsprinzip. Anders als in der Realität werden
die LVS-Sender nach der genauen Ortung nicht ausgegraben. Die endgültige Lokalisierung
erfolgt mit der Lawinensonde. An den Sendern sind Kunststoffbehälter mit definierten
Tastflächen sowie ein System zur automatischen Trefferrückmeldung vorhanden. Wenn
die Trainierenden mit ihrer Sonde die Kunststoffbehälter treffen, gilt der Sender
als gefunden und sendet kein Signal mehr aus.
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